Kate Allen wird 14te in Peking
Kate Allen zeigte sich im Schwimmen stark verbessert - nur rund 70 Sekunden war sie langsamer als die Spitzengruppe, die von Bennett (19:49) und di Marco angeführt wurde. Bei Olympischen Spielen schwimmen die AthletInnen 1500m ohne zwischenzeitlichem Wasserausstieg, was die absolute Schwimmleistung noch wichtiger macht.
Am Rad lief es aber dann ganz anders als in Athen, wo 2 Athletinnen "flüchteten" und sich dabei "kaputt" fuhren. Der knappe Rückstand von Kate (und auch Tanja, die knapp nach Kate aus dem Wasser kam) bedeutete nur Radgruppe 3 (und zeigt, wie unheimlich dicht das Schwimmen mittlerweile ist!) - und ein eher inaktives Paket. An der Spitze konnten sich rund 20 Damen dagegen immer weiter von den Verfolgerinnen absetzen.
Damit blieb nur noch der abschießenden 10km Lauf, bei dem Kate die drittschnellste Zeit verbuchen konnte (in Athen war es noch die absolut und weitaus schnellste). Diesmal war Snowsill als Schnellste zu Fuß mit 33:17 um 1:15 schneller als Kate. Auch hier zeigt sich, welche enorme Bedeutung das Laufen hat, und auf höchstem Niveau und bei unheimlicher Athletendichte erfolgt.
Man muss auf jeden Fall den Hut vor Kate ziehen, nach dem Unfall im Frühjahr und den schweren Verletzungen war schon alleine ihr Antreten ein kleines Wunder. Welche Trainingslast dahinter steckt, vom "Nullpunkt" wieder auf absolut internationales Niveau zu kommen ist unbeschreiblich!
Eva Dollinger war in der Spitzengruppe nach dem Schwimmen, hatte aber schon nach der ersten Radrunde Probleme mit einem blockierenden Hinterrad und musste aufgeben.
Olympiasiegerin wurde Emma Snowsill/AUS in 1:58:27 vor Vanessa Fernandes/POR 1:59:34 und Emma Moffatt/AUS 1:59:55
14. Kate Allen/AUT 2:02:00
27. Tania Haiböck/AUT 2:04:03
18.08.2008 09:34